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DPSG Stamm Franziskus - Lilienthal / Bremen
Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg

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Unser Logo hat verschieden Symbole, deren Bedeutung wir hier auf dieser Seite näher erklären. Klicke auf eines der drei Symbole und du springst direkt zur Erklärung.


»Der Wolf von Gubbio«


»Die Tau Lilie«


»Blau-Gelb - der Schriftzug des Logos«



»Der Wolf von Gubbio«


Es wird erzählt, dass vor den Toren der Stadt Gubbio ein reißender Wolf sein Unwesen trieb und die Bürger in Angst und Schrecken versetzte, da er in seiner Gier alles fraß, was ihm in den Weg kam, Mensch und Tier. Als Franziskus von diesem Wolf hörte, machte er sich auf den Weg nach Gubbio.
Denn Franziskus liebte nicht nur die Menschen, sondern auch die Tiere. Er liebte sie so sehr, dass sie einander verstanden und miteinander reden konnten. Mal redete er mit den Fischen im Meer, mal mit den Vögeln auf den Feldern und mal mit den Tieren, die in den Wäldern lebten.
Als die Bürger hörten, dass Franziskus dem Wolf entgegentreten wollte erschraken sie sehr und wollten ihn davon abhalten.
Sie riefen: „Hüte dich Bruder Franz, über das Stadttor hinauszugehen. Das ist der gefährlichste Wolf, den es je gab, er hat schon viele gefressen er wird auch dich jämmerlich töten!“
Doch Franziskus antwortete: „ Ich habe keine Angst. Der Wolf ist mein Bruder. Er wird mir nichts tun.“ Im Vertrauen auf den Herrn Jesus Christus, der über alles wacht, schritt Franziskus, ungeschützt, ohne Schild und Helm, unter dem Schutz des heiligen Kreuzzeichens vor das Stadttor und ging dem Wolf ohne Furcht entgegen.
Der Wolf rannt mit offenem Rachen auf Franziskus zu. Dieser blieb ganz ruhig und machte über den Wolf das Zeichen des Kreuzes und die göttliche Kraft, die von ihm ausging, zähmte den Wolf. Er schloss seinen wilden Rachen und wie der Heilige Franziskus ihm gebot, kam er gesenkten Kopfes heran und legte sich zu seinen Füßen.
Wie er so vor ihm dalag, sprach Franziskus zu ihm: „ Bruder Wolf, du richtest viel Schaden in dieser Gegend an und hast schlimme Übeltaten verbrochen, da du Gottes Geschöpfe erbarmungslos umgebracht hast. Alle klagen mit Recht über dich und sind dir böse, die ganze Gegend ist dir feind. Im Namen Christi befehle ich dir, weder mir noch sonst jemandem Leid anzutun!
Ich will zwischen dir und den Leuten Frieden schließen, Bruder Wolf.“
Da gab der Wolf mit Bewegungen des Schwanzes und der Ohren, mit Gebärden und Kopfnicken zu verstehen, dass er auf den Vorschlag von Franziskus eingehen will.
Zum Zeichen des Friedens schloss Franziskus einen Vertrag zwischen dem Tier und den Bürgern. Von nun an sollte ein neues Leben beginnen.
Nie mehr sollte der Wolf die Menschen bedrohen; dafür verpflichteten sie sich bis an sein Lebensende für seine tägliche Kost zu sorgen.
Franziskus versicherte dem Wolf keinen Hunger mehr leiden zu müssen, dafür sollte der Wolf ihm versprechen nie wieder einem Tier oder einem Menschen ein Leid zuzufügen. Der Wolf gab durch Kopfnicken deutlich zu erkennen, dass er mit dem von Franziskus Auferlegtem einverstanden sei.
Daraufhin sprach Franziskus: „ Bruder Wolf, du musst mir ein Pfand geben, dass ich mich auf das, was du versprochen hast, verlassen kann.“
Und der heilige Franz steckte ihm seine Hand entgegen um, um das Pfand der Treue entgegenzunehmen.
Der Wolf hob die rechte Tatze und legte sie sanft und zutraulich in die Hand des heiligen Franziskus und gab ihm somit das Zeichen seiner Treue. Da versprachen die Versammelten, fortan den Wolf zu ernähren.
Der Wolf lebte noch 2 Jahre ohne jemand ein Leid anzutun und auch die Leute taten ihm nichts und fütterten ihn freundlich.

Schließlich starb Bruder Wolf an Altersschwäche. Die Bürger waren über seinen Tod sehr traurig. Denn wenn er so friedlich und in sanfter Geduld durch die Stadt ging, erinnerte er sie an die wundersame Tugend  und Heiligkeit des seligen Franziskus.

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»Die Tau Lilie«

Eine Symbiose aus der DPSG Lilie und dem Zeichen Tau.

Für Franziskus war das Tau ein wichtiges Zeichen. Das "Tau" ist ein Buchstabe im griechischen bzw. der letzte Buchstabe im hebräischen Alphabet. Es hat in der Bibel eine besondere Bedeutung.

Auch Franziskus verwendete dieses Zeichen oft. Er zeichnete es auf Häuser, Wände und Bäume. Mit diesem Zeichen segnete er Menschen und unterschrieb er seine Briefe. So finden wir es auch unter einem Segensspruch, den er für Bruder Leo aufschrieb, als dieser in Not und Angst war. Es bedeutete für Bruder Leo Kraft und Trost, dass er diesen Segen des heiligen Franziskus ständig bei sich tragen konnte.

Für Franziskus war das Tau das Zeichen der Erwählung, wie es beim Propheten Ezechiel im 9. Kapitel steht. Bevor das Strafgericht über die Stadt Jerusalem hereinbricht, lässt der Herr die Gerechten mit einem Tau auf der Stirn bezeichnen. Sie sollen von den Mächten der Zerstörung bewahrt bleiben. Ähnlich werden am Ende der Zeiten alle, die zu Christus gehören, mit dem Siegel gekennzeichnet und befreit (Offb. 7,3).

Das Tau ist daher ein Symbol für die Franziskanische Familie: ein Vermächtnis des Heiligen Vater Franziskus, ein Zeichen des Segens und des Friedens. Es erinnert uns auch an das Kreuz, das Zeichen unserer Erlösung.

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»Blau-Gelb - der Schriftzug des Logos«


Nach den Bestimmungen des Westfälischen Friedens wurden das Erzstift Bremen und das ehemalige Hochstift Verden zu Herzogtümern säkularisiert und dem Königreich Schweden unterstellt, das damit das Land zwischen Weser und Elbe beherrschte.

Königin Christina von Schweden belehnte einen verdienten schwedischen Heerführer, den Landgrafen Friedrich von Hessen-Eschwege, mit der neu geschaffenen Herrschaft Osterholz, in der die Ämter Lilienthal und Osterholz zusammengeschlossen waren.

Lilienthal blieb bis 1712 schwedisch – daher die schwedischen Farben des Wappens



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